REGULATIONSMEDIZIN

Ziel der Regulationsmedizin ist die Erhaltung oder Wiederherstellung der regulativen Eigendynamik des Individuums und Integration in sein Umfeld.

In einer ressourcenorientierten Medizin, aber auch in einer ressourcenorientierten Gesundheitsförderung spielt der Begriff der Regulation eine zentrale Rolle, aber nicht im Sinne einer von außen angelegten Normierung, sondern im Sinne einer Selbststeuerung, im Zusammenhang mit dem Begriff der Autoregulation.

Bei der Autoregulation werden bislang nicht
zugängliche Ressourcen ("Reserven"), werden Anteile des eigenen Gesundheitspotenzials verfügbar.
Autoregulative Vorgänge können als rückgekoppelte kybernetische Prozesse beschrieben werden.

Autoregulation wird als die Fähigkeit des Organismus definiert, auf äußere und innere Einflüsse zu reagieren und ein funktionelles Gleichgewicht aufrecht zu erhalten oder wiederherzustellen.

Ziel der Autoregulation ist es, Funktion und Struktur innerhalb des hochkomplexen Systems Mensch im Zusammenspiel mit seiner Mitwelt zu garantieren.

Autoregulation sichert dem Individuum Selbstorganisation, Selbstbestimmung und Selbstgestaltung.
Dementsprechend bedeutet regulative Heilkunde ein Vorgehen, das primär selbstregulierende Prozesse in Richtung Gesundheit ökonomisiert und unterstützt.

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